Bitte nicht stören! Hier wird gebastelt...

Nichts zu hören im Zimmer. Jetzt denken Sie: Ist da wieder der Computer an? Mhmmm ... vielleicht haben Ihre Kids einfach die Faszination der Handarbeit entdeckt. Gar nicht so abwegig, denn auch wenn das Fach Handarbeiten in der Schule Ihr persönlicher Feind war, liegen Häkeln, Stricken und DIY heute wieder voll im Trend.

Gerade bei Mädchen. Manche basteln schon im Kindergarten stundenlang Laternen und Geburtstagskarten für die liebste Mami der Welt oder falten unter Anleitung lustige Tiere. Ab einem bestimmten Alter werden sie dann selbst kreativ. Das ist gut so.

Nicht nur weil es plötzlich ruhiger wird. Beim Basteln wird die Fantasie geweckt, Farben und Formen werden kombiniert, und es entstehen kleine Kunstwerke. Hin und wieder ist ein bisschen Anleitung ganz nützlich – mit Hilfe von Bastelsets können Kinder neue Techniken wie zum Beispiel Origami oder das Häkeln für sich entdecken. Aber ganz egal, ob mit alten Papieroder Stoffresten, mit Wasserfarben oder gekauften Sets gebastelt wird – es zählt der Schaffensprozess.

Jedes der so entstandenen Unikate erzählt eine eigene Geschichte. Von öden, verregneten Sonntagnachmittagen, die durchs Basteln in weite Ferne gerückt sind, oder von einer nachdenklichen Stimmung, die durch die Handarbeit verarbeitet wurde.

Wagen Sie es ja nicht an der Zimmertür zu klopfen: „Mamaaaa...! Lass mich!“

Gefaltet, geklebt und gemalt

Mädchen lieben es, wenn es funkelt und glitzert und blinkt. Zu viel Bling-Bling gibt es nicht. Kerzen, alte Kisten, Schulhefte und Ordner – alles lässt sich verschönern. Hier ein Aufkleber, da ein Sticker und schwupps sieht das alte Zeugs wieder superniedlich aus. Für die meisten Mädchen zwischen neun und zwölf Jahren ist Basteln oder Malen eine wunderbare Beschäftigung. Wenn die beste Freundin keine Zeit hat oder der Regen draußen gar nicht mehr aufhören mag, können sich die Kids mit Papier, Farben und Stickern stundenlang selbst beschäftigen.

Wenn das hundertzehnte Geschenk für Oma dabei rauskommt – egal! Was zählt, ist der kreative Schaffensprozess.

Auf jeden Fall: Heiß geliebt!

Sie denken, das ist zu hoch gegriffen? Stellen Sie sich mal kurz einen „echten“ Künstler in seinem Atelier vor.

Er ist genauso vertieft in seine Arbeit wie Ihr Nachwuchs. Kommt er erst mal in einen Flow, arbeitet er ja angeblich die ganze Nacht durch. Das sollte bei Ihren Kindern wenn möglich nicht passieren, aber sie haben auf jeden Fall viele lange Stunden mit voller Konzentration, viel Hingabe und Detailliebe an ihren Werken gearbeitet.

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