Großeltern von heute sind nicht von gestern

Großeltern haben Zeit und Muße, um sich liebevoll mit ihren Enkeln zu beschäftigen. Ihre Geduld, Aufmerksamkeit und ihr riesiger Erfahrungsschatz sind eine große Bereicherung für Enkel. Gerade in der heutigen Alltagshektik sind Großeltern unersetzlich. Für viele sind sie sogar die beste Erfindung, seit es Enkelkinder gibt.

Großeltern und Enkel sind ein starkes Team, weil sie ihr Leben gegenseitig bereichern. Großeltern genießen Enkelkinder nicht nur als Jungbrunnen, sie sind auch tatsächlich so fit wie keine Generation zuvor, und davon profitiert der Nachwuchs. Enkel brauchen Großeltern, weil sie bei ihnen eine ganz besondere Geborgenheit erfahren. Opa und Oma sehen vieles nicht mehr so eng. Ihre Verantwortung ist nicht die Erziehung, sondern dass es den Enkeln gut geht. Sie möchten einfach eine schöne gemeinsame Zeit haben. Das ist so wunderbar entspannt, und darum gilt bei Oma und Opa natürlich öfter mal die Ausnahme von der Regel. Kopfzerbrechen muss das nicht verursachen. Mama braucht es ja nicht einmal zu erfahren. Kleine Geheimnisse wie diese können Großeltern und Enkel gerne teilen – sie schweißen zusammen und machen den Besuch bei ihnen immer zu etwas ganz Besonderem.

Ohne Leistungs- und Erwartungsdruck sind Oma und Opa für ihre Enkel eine Unterstützung, auf die sie sich immer verlassen können. Von denen sie lernen und denen sie sich anvertrauen können. Schließlich sind die Großeltern der lebende Beweis dafür, dass das Leben zu meistern ist. Und was lernen die Großeltern von ihren Enkeln? – Natürlich sind Oma und Opa immer auf dem Laufenden, was die digitale Technik angeht. So bleiben WhatsApp, Snapchat, Skype und Co. keine Fremdworte, sondern werden zu einer tollen Sache, um jederzeit in Kontakt zu sein, auch wenn man nicht in derselben Stadt wohnt.

All das, was die Enkel mitbringen – ihre Ideen, ihre Neugierde, ihr Wissen und ganz besonders ihre Lebenslust –, ist ansteckend und herzerwärmend in jeder Hinsicht.

Spielen

Bei den Großeltern ist alles anders. Sogar das Spielen. Da sie weniger Alltagspflichten nachkommen müssen als Mama und Papa, können sie ganz anders auf die Bedürfnisse ihrer Enkelkinder eingehen und sich ausgiebig mit ihnen beschäftigen. Spannung herrscht nicht am Computer oder an der Spielkonsole, sondern gemeinsam bei einem Memo oder beim „Mensch ärgere dich nicht“. Bei Oma lernen die Enkel Spiele kennen, die über Generationsgrenzen hinweg Freude bereiten. Und wer, wenn nicht Oma, schafft es, das Lieblingsbuch noch und noch und noch einmal vorzulesen?

Wandern

Was für Enkel das Beste ist, tut auch Oma und Opa gut: viel frische Luft und Bewegung. Es dauert nur ein halbes Stündchen, dann schüttet der Körper Glückshormone aus. Warum also nicht mal eine Tour mit den Großeltern machen? Gemeinsam die Natur entdecken, Tiere beobachten, Vogelstimmen lauschen, keine Pfütze auslassen, die Nähe genießen und zusammen einen unvergesslichen Tag erleben. Und das Ganze am besten als das sehen, was es ist: ein Spaß, der keinen überfordern soll. Genügend Pausen einzuplanen ist nicht nur wegen der Erholung wichtig, sondern auch fürs Spielen. Schließlich gibt es auf dem Weg vieles zu entdecken und zu erkunden. Diese Zeit sollte man den Kindern und sich selbst gönnen. Ein kleines Picknick macht die Pausen umso schöner. Denn nichts ist besser als Omas belegte Brote unter freiem Himmel.

Großeltern – Was sind denn das für Typen?

So viel steht fest: Großeltern von heute lassen das Oma-und-Opa-Image von gestern alt aussehen. Und sie lassen sich schon gar nicht über einen Kamm scheren. Wir stellen vier moderne Typen vor. Überschneidungen sind natürlich möglich!

Die engagierten Ersatzeltern – Kind, wir kommen

Oma und Opa sind häufig da. Und egal, wie kurzfristig sie gebraucht werden, sie machen alles möglich. Das entlastet die Eltern. Die Großeltern sind Teil des Alltags ihrer Enkelkinder. Natürlich müssen sich Eltern und Oma und Opa über bestimmte Fragen der Erziehung einig sein.

Die spaßmotivierten Großeltern – nur kein Stress

Opa und Oma wollen das, was ihre Enkel am liebsten mögen: Spaß und keine Verpflichtung. Für die Kinder ist das Urlaub vom Alltag, und die Großeltern können sich ganz befreit ihren Enkelkindern widmen. Sie halten sich aus der Erziehung heraus u nd haben stets ein offenes Ohr für die Nöte ihrer Enkel.

Die distanzierten Großeltern – nur wenn es keine Umstände macht

Ja, diese Großeltern gibt es auch. Sie kommen zu allen wichtigen Anlässen, machen sich aber sonst bedingt durch persönliche Umstände oder auch Konflikte in der Familie eher rar. Nichtsdestotrotz sind ihnen ihre Enkel wichtig. Oft ändert sich das distanzierte Verhältnis, wenn die Enkelkinder älter werden.

Die Selbstverwirklicher – wir haben noch so viel vor

Diese Großeltern möchten jetzt, wo sie Rentner sind, endlich das machen, worauf sie lange verzichten mussten: Hobbys und Freundschaften pflegen und ganz viel reisen. Klar, dass sie nicht immer Zeit für ihre Enkelkinder haben. Umso schöner, wenn man gemeinsam Zeit verbringen kann oder später, wenn die Kinder größer sind, gemeinsam die Welt entdeckt.

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